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Meine Imkerei .

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Königinnenzucht.

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Jahresverlauf.

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Königinnenzucht

 

Ich züchte meine Königinnen selbst. Bei der Königinnenzucht Verfahre ich nach zwei Varianten, die ich kurz beschreiben werden.

 Variante 1:

Nach der Schleuderung der Frühtracht nehme ich ein starkes Volk und versetze es um ca. 20m. Für den alten Standplatz wird eine Zarge mit ca. 3 Mittelwänden vorbereitet, diese Zarge wird nun mit einer Pollenwabe und 5 verdeckelten Waben ergänzt (hier ist zu beachten das die Waben keine offene Stifte oder Brut besitzen). Nach ca. 2-3 Stdunden gebe ich den belarvten Zuchtrahmen mit ein. Des Weiteren stoße ich die Biene von zwei bis drei noch nicht verdeckelten Drohnenrahmen mit in die Zarge.
 
Bei leichter Fütterung von Flüssigzucker wenn keine Tracht vorhanden ist, werden in der Regel die kompletten Zellen auf dem Zuchtrahmen gepflegt, nach dem verdeckeln der Weiselzellen werden diese von mir sofort gekäfigt damit ein verbauen der Zellen nicht stattfinden kann. Nach dem verdeckeln der Zellen setze ich dem Volk nochmals eine komplette Zarge mit Mittelwänden auf, die das Zuchtvolk zügig ausbaut und unter Trachtbedingung auch sofort mit Honig befüllt.

Nach dem Schlupf der Könniginen wird das Volk durch verteilen der Waben und Bienen in Ablegerkästen und Zargen aufgelöst  und an meinen zweiten Standplatz versetzt, der sich ca. 1,5km entfernt einer Belegstelle befindet. Dies sichert mir immer eine gute Begattung mit hochwertigem Drohnenmaterial.
 
Die so gebildeten Völker behandle ich nach ca. 15 Tagen mit Milchsäure gegen die Varroamilbe, nach ca. 4 Wochen beurteile ich ich das Wachstum und das Brutbild der Jungvölker und entscheide ob das Volk aufgelöst wird.
 
  Variante 2

Bei der zweiten Variante  halte ich mich an das Verfahren von Gerhard Liebig und züchte meine Königinnen über Sammelbrutableger

Dieses Verfahren ist in seinem Buch "Einfach Imkern" ausführlich beschrieben